Aug 18

Rösler schielt nicht mehr

geschrieben von Juwie

udopea blog 180810 Rösler schielt nicht mehrHaben wir hier in Deutschland bislang immer neidisch auf Länder wie Californien, Holland und die Schweiz geschielt, weil es in diesen Ländern zumindest für schwerstkranke Einwohner möglich war, legal an Cannabis zu kommen, so brauchen wir dies nun nicht mehr zu tun.
Ein langer Satz für einen ganz kurzen Sachverhalt, der aber dennoch nicht wirklich gänzlich unspektakulär ist.
Durch immer wiederkehrende Berichterstattung wissen ja viele Leute, dass Cannabis nicht nur die rein berauschende Wirkung im Gehirn und den Gliedmaßen erzeugt, sondern auch bei schweren Leiden den Konsumenten Linderung bringt. Beispielsweise lindert der Wirkstoff THC Schmerzen,
schwächt Krämpfe ab, regt Appetit an und kann nicht zuletzt die Stimmung heben. Medizinisch wird Cannabis daher besonders bei Multipler Sklerose und Krebs angewandt. Nicht in Deutschland wohlgemerkt, denn jegliche Abgabe von THC ist hierzulande eine Straftat.
Nun kommt der FDP-Gesundheitsminister Rösler daher und holt Deutschland aus der Neid-Ecke heraus und bringt einen Gesetzesvorschlag ein, der die medizinische Anwendung von Cannabis in Deutschland erlauben soll. (Lies mal hier!) Wow, es tut sich etwas an der starren Legalisierungs-Front, wenn auch nur ein kleines Schrittchen.
Die Bundesdrogenregierungsbeauftragte Dykmans bezeichnet es zwar als einen wichtigen Schritt – aber eben nur für schwerstkranke Menschen, und das ist !gottseidank! nur eine kleine Minderheit.
Natürlich muss, so Rösler, eine eindeutige Diagnose vorliegen, bevor ein Patient die Freigabe bekommt, Cannabis in der Apotheke beziehen zu dürfen. Wie das in der Praxis vonstatten geht, wieviele unabhängige Gutachter man als Patient überzeugen muss, wieviele Amtsärzte man passieren muss, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Auch muss ein Hersteller zuvor einen Antrag stellen, dass sein THC-haltiges Medikament zukünftig den betroffenen Patienten verschrieben werden darf. Dies verstehe ICH so, dass Cannabis lediglich als Bestandteil von pharmazeutischen Präparaten eingenommen werden darf, nicht aber in seiner natürlichen Form als Pflanze.
Herr Rösler machte diesen Vorstoß recht versteckt und ohne großes Tamtam. Quasi heimlich. Ist das ein gutes, oder ein schlechtes Zeichen? Naja, wir wollen auch nicht SOFORT immer alles schlecht reden, nur weil es halt eben von der Regierung kommt. Freuen wir uns einfach zunächst, dass es der deutschen Spitzenpolitik anscheinend doch nicht gleichgültig ist, wie rückständig und borniert sie sich bislang mit ihrer Drogenpolitik darstellte. Freuen wir uns über dieses kleine Steinchen, das eine große, felsige Lawine lostreten können sollen werden würde müsste wird … wenn’s klappt.
Generell bin ich zwar gegen Kinderarbeit, auch und besonders wenn es um Ministerposten geht, aber dieser Rösler … ist ja vielleicht nicht komplett verkehrt.


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Aug 12

Wegen der Hanfparade gelinkt!

geschrieben von Juwie

udopea blog 120810 Wegen der Hanfparade gelinkt!

Diese reißerische Überschrift habe ich mit Absicht so gewählt, denn sie soll aufgrund ihrer Doppeldeutigkeit den Eindruck erwecken, als gehe es hier um eine Art von Betrug im Rahmen der Hanfparade 2010 in Berlin. Das ist aber nicht der Fall, denn eigentlich geht es lediglich um den Link auf die Seite in unserem Blog, auf der Udopea einige seiner Fotos von eben dieser Hanfparade am 7. August zeigt.

Und hier ist er:
Udopea-Bilder von der Hanfparade 2010 in Berlin.

Man kann auch einfach in der Menü-Leiste oben auf dieser Seite auf “UDOPEA auf der Hanfparade” klicken. Geht auch.


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Aug 06

UDOPEA – Überwachungsstaat

geschrieben von Juwie

udopea blog 070810 UDOPEA   ÜberwachungsstaatWar der Amerikaner wirklich auf dem Mond? Hat George Dabbeljuh Bush die Attentäter des 11. September selbst bestellt?  Wo, wenn nicht zwischen Münster und Hannover, liegt Bielefeld? Haben die Illuminaten die Weltbank gegründet? Und will Udopea die Weltbevölkerung mit unreinen Angeboten vergiften?
Am Dienstag, dem 3. August, dem Geburtstag meiner Oma, aber das nur nebenbei, hat bei uns ein Kunde angerufen – nennen wir ihn Horst – und ein paar Dinge aus dem Online-Shop bestellt.
Ede, gar nicht faul, klaubte sogleich alles zusammen, er wollte das Päckchen noch am selben Nachmittag mit der Post rausschicken. Und wirklich, am nächsten Morgen, dem 4. August, traf die am Vortag bestellte Ware bei Horst ein. Ede war zufrieden, denn Ede liegt es immer am Herzen, dass die Kunden möglichst nur kurz auf ihre Sachen warten müssen. Aber das Päckchen an Horst kam am Tag drauf ungeöffnet wieder zu Ede zurück. Horst hatte die Annahme verweigert.
Warum erzähle ich euch das? Ist das etwas Besonderes? Eigentlich nicht, es kommt schon mal vor, dass jemand an der Lieferung etwas auszusetzen hat und sie nicht mehr haben will. Also e-mailte unsere Silke an Horst und frug ihn flugs, warum er sich anders entschieden habe.
Die Antwort, die Horst uns geschrieben hat, ist wirklich ein Knüller. Deshalb möchte ich hier drei bis elf Zeilen des DIN-A4-seitenlangen elektronischen Briefes der Allgemeinheit zuführen.
Horst ist es nämlich anscheinend kurz nach der Bestellung eingefallen, dass er sein weniges Geld eigentlich für andere Dinge benötigt. Er schreibt uns:
“…, aber essen und trinken ist wichtiger, somit war ich lebensmittel dafür einkaufen, danach hatte ich das geld nicht mehr zur verfügung, also die rechnung ging nicht wirklich auf, wenn ich das nächste mal was bestelle überleg ich mir vorher ob ich des überhaupt haben will, …”

Das finden wir von Udopea einen schlauen Plan, Horst, und wir bitten an dieser Stelle ALLE unsere Kunden und die, die es werde wollen, nur Dinge zu bestellen, bei denen sie vorher überlegt haben, ob sie die überhaupt haben wollen. Sonst macht ein Online-Shop weder Sinn noch Freude.
Horst ist darüber hinaus enttäuscht von Udopea, denn wir wollen ihm offensichtlich auf ganz fiese, hinterhältige Art übervorteilen, wenn wir ihm seine Bestellung – man überlege diese Perfidie – auch noch unverzüglich zuschicken. Er beklagt sich wie folgt:
“…, es hat mich auch gewundert das es (das Postpaket) von einem aufn nächsten tag ankam hier, dann dacht ich, das kann doch jetzt nicht die wahrheit sein oder euer ernst, dann hat ich sowieso kein vertrauen da rein mehr, weil das viel zu schnell ankam, …”

Ede hat einfach das Paket so schnell abgeschickt, dass Horst noch nicht einmal mehr die Zeit hatte, seine Bestellung wieder zu stornieren und daran sieht man mal, wie skrupellos und raffgierig der Ede ist … Nur auf das Geld anderer Leute aus, dieser Ede!
Also, an alle da draußen: Wer gerne 2-3 Wochen auf seine Bestellung warten möchte, teile dies bitte im Kommentar-Feld mit. Wir können das einrichten, ehrlich!
Und dann, im Verlaufe der E-Mail ist auch nicht mehr nur unser unanständig guter Service der Grund für die Annahmeverweigerung, sondern unsere Zusammenarbeit mit dunklen Mächten. Beziehungsweise nicht UNSERE Zusammenarbeit mit dunklen Mächten, und auch nicht wirklich DUNKLEN, sondern überhaupt, aber lest selbst:
“…, ihr wollt ein überwachungsstaat und verkauft mehr unsauberes in geschäften als erlaubt? ja das habt ihr euch gut ausgedacht, also lies ich dieses paket zurückgehen, mag nicht an eurer firma liegen, aber ich seh das netz ist voll von angeboten die übertrieben sind und darum hab ich es gelassen und bleib bei zigaretten, …”

Ja, prima Idee, bleib bei Zigaretten! Wir verkaufen nämlich keine Zigaretten. Dann musst du dir auch nicht unsere üblen, überwachungsstaatlichen Angebote ansehen …
So richtig schlau wird es aber erst jetzt, denn jetzt erfahren wir noch, dass Horst ja gar nie vorhatte, diese Dinge zu kaufen, es war ja vielmehr nur eine TESTBESTELLUNG! Horst teilt uns mit:
“…, udopea war auch nicht mehr so gut in angeboten letztere zeit und dann hab ich meinen respekt vor diesen angeboten verloren, ich wollte nur sehn ob ich recht behalten habe, und meines erachtens nach hatte ich recht, …”

Hiermit verspreche ich dir, Horst, und euch allen, die ihr dies lest, dass wir von nun an wieder darauf achten werden, nur noch Angebote zu machen, vor denen man auch Respekt haben kann.
Denn Respekt ist das Wichtigste. Deshalb werden wir dich, Horst, auch nicht aus unserer Kunden-Liste streichen, wie du es befürchtest, dazu respektieren wir deine Meinung viel zu sehr.


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