Jan 27

Endgültiges Verbot für Kräutermischung SPICE

geschrieben von Juwie

udopea blog 270110 Endgültiges Verbot für Kräutermischung SPICE

Einen Nachtrag muss ich noch abliefern … auch wenn ich nicht glaube, dass er ähnliche Empörungsstürme, Wutentbrände und sich verzweifelt von Klippen stürzende Jugendliche nach sich ziehen wird wie noch vor einem Jahr zu erwarten gewesen wäre. Eher gelassen blickt die deutsche Nation auf die hier und dort zwischen Schlagzeilen hervorblitzende, kleine Meldung, dass die Modedroge SPICE nun endgültig und unwiederbringlich und unabdinglich verboten ist (Lies!).
Vor wenigen Tagen lief das einjährige, vorläufige Verbot aus, das noch von Frau Bi-Ba-Butze-Bätzing als Eilverfahren angeleiert und durchgezogen wurde. Die damalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung hätte das SPICE wegen der Inhaltsstoffe “CP-47,497″ und “JWH-018″ damals schon gerne sofort und für immer verbannt, aber das Gesetz ließ nur eine vorläufige Lösung zu. Die beiden künstlichen Cannabinoide waren in der äußerst populären Kräutermischung SPICE enttarnt worden, und weil alle Leute dieses SPICE entgegen der Packungsaufschrift nicht verräucherten, sondern rauchten (tse-tse-tse, kopfschüttel), waren gesundheitsschädliche Folgen nicht nur nicht auszuschließen, sondern wahrscheinlich.
Der englische Hersteller Psyche Deli konnte sich hier auf Kosten der Kiffer-Gesundheit bereichern, weil die ganze große weltweite Kiffergemeinde sich nach einer legalen Alternative zu Cannabis sehnt.
Zu Recht wurde SPICE verboten. Denn es war nur scheinbar eine Alternative. Europa war gespalten in SPICE-Befürworter und SPICE-Gegner.
Heute kräht kein Hahn mehr danach (siehe Foto), dass die neue Amtsschimmelin Mechthild Dyckmans das Verbot nun für immer und ewig manifestieren konnte.
Ist nicht schade drum.
Die mächtige Gemächthild meint, der Konsum von SPICE sei so prima zurückgegangen, seit Verkauf und Besitz verboten war, dass man nun dabei bleiben wolle. Boah ey, ja, was soll denn der Verkauf einer Ware sonst machen, wenn sie verboten wird?
In China sind Kartoffelchips von Pringles verboten, und werden (oh Wunder!) dort weniger verkauft als hier … obwohl es dort viel mehr Menschen gibt. Komisch, was?
Manchmal bin ich dieses Politiker-Geschwätz so leid …


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Jan 19

Allmächt’, die Mechthild! Online-Chat mit Frau Dyckmans

geschrieben von Juwie

udopea blog 190110 Allmächt, die Mechthild! Online Chat mit Frau Dyckmans

Heute ist Dienstag. Dienstag ist Newsletter-Tag, und ich hoffe, Ihr seid alles schön brave Abonnenten desselben.

Morgen ist Mittwoch. Morgen wird gechattet. Morgen chatten wir online auf www.jugend-debattiert.de mit der Mechthild. Mechthild Dyckmans, die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung stellt sich den Fragen und Argumenten von Schülern zum Thema: “Drogenkontrollen an Schulen”.
Könnte vielleicht interessant werden. Auf der jugend-debattiert-Seite könnt Ihr schon mal lesen, welche Fragen der Mechthild gestellt werden werden. Z.B.: “Was qualifiziert Sie eigentlich dazu, Drogenbeauftragte zu sein.”
Auf die Antwort bin ich gespannt. Ihr könnt auch selbst Fragen stellen, oder Euch an bereits formulierte Fragen sozusagen dranhängen, und dadurch dokumentieren, dass Ihr die Antwort unbedingt wissen wollt.
Eine schöne Gelegenheit für Mechthild Dyckmans, sich zu präsentieren und positionieren. Vielleicht habt Ihr ja Zeit und Lust, dabei zu sein. 20. Jan. 2010, 17.30 Uhr!


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Jan 18

Schnee und Cannabis in Colorado legal!

geschrieben von Juwie

udopea blog 180110 Schnee und Cannabis in Colorado legal!Nachdem ich nun leider nicht mehr nach Mexiko reisen kann, um Urlaub zu machen, weil man mich kleinen Pisser dann finden und mir die Ohren abschneiden würde  -  so zumindest war die Grußformel einer Mail, die ich auf meinen Blog-Eintrag “Viva Mexiko, viva Drogenkrieg” hin erhielt  –   habe ich jetzt ganz fürchterlich Angst und reise lieber in ein Land, das ja gaaaaanz, aber ja gaaaaaaaaanz anders drauf ist als Mexiko. Nämlich in die USA.
Ist ja geografisch nicht weit weg von Mexiko. Übrigens, sollte von Euch mal einer nach Mexiko kommen, ist es ziemlich ratsam, so schnell wie möglich in das Gespräch mit Einheimischen, mit Ladenverkäufern oder Gastwirten, einfließen zu lassen, dass man aus Europa kommt. Denn wenn man kein Ami ist, hat man bei so ziemlich allen Mexikanern schon mal einen Pluspunkt.
Der Hinkelbauer hat mir da einen Link geschickt, den poste ich hier nochmal, nämlich diesen!
“Erlaubter Marihuana-Konsum in Skiort”  ! ? !  – Leute!!!! Was hab ich die verdammte Scheiß-Landkarte abgesucht, weil ich wissen wollte, wo genau Skiort liegt. Klingt ja ein bißchen nach Fjord, also vielleicht in Norwegen? Hat aber auch was von Skirt, könnte also in Schottland sein… Nein nein, es handelt sich dabei um eine Ortschaft, in der man Ski fahren kann, ein Ski-Ort.
Breckenridge liegt in Colorado und ist trotzdem im Winter überwiegend weiß (kleines Wortspiel, ich weiß auch nicht, was mich heute reitet)
Also im Ernst: In dem Ski-Gebiet in Beckenridge, Colorado, in den Rocky Mountains ist das Cannabis-Rauchen seit 1. Januar 2010 erlaubt. Man darf bis zu 28 Gramm zum Eigenbedarf besitzen. Auch Bongs, Pur- und andere Pfeifen sind willkommen.
Natürlich ist es nicht erlaubt, während des Ski-Fahrens auf der Piste zu konsumieren, aber bei der Aprés-Ski-Party auf der Hütt’n, da schmeißt man doch gerne mal den einen oder anderen Liter Jagertee in die Ecke, für ein mundendes Tütchen. Und der DJ legt nicht mehr nur “Zehn nackte Frisösen” und “Finger im Po, Mexiko” (uups… Juwie, Juwie, du spielst mit deinem Leben) auf, sondern nudelt den “Redemption Song” von Bob Marley und “One Love, one Heart” rauf und runter.
Wohlgemerkt: Verkauf und Anbau der alten Kulturpflanze Cannabis ist weiterhin verboten, nur die 28 Gramm konsumieren und gut is.
Dann aber geht’s auf die Brettln obi ins Tal – holla rei dulli-jööh!


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