Jun 29

Züricher Bürgermeister als Drogen-Dealer

geschrieben von Juwie

udopea blog 290610 Züricher Bürgermeister als Drogen DealerDa sagt man immer, die Schweizer seien langsam … Naja, eigentlich sagt man das ja den Bernern nach. Ich möchte aber heute über Zürich sprechen.
Zürich war ja mal wegen seiner besonders harten Heroin-Szene berüchtigt, die einen krassen Gegensatz zum Finanz-Zirkus der Banken in der Stadt darstellte (Lies mal hier!) und wohl noch darstellt.
Bei ihrer Suche nach Problem-Lösungen sind die Züricher vor einigen Jahren auf die bis dahin nicht nur ganz neue, sondern vor allem als total verrückt verlachte Idee gekommen, das Heroin kontrolliert an die Fixer abzugeben, damit die Szene nicht komplett ausufert.
Ein äußerst umstrittener Weg, der jedoch Erfolge gezeigt hat und deswegen inzwischen in Städten auf der ganzen Welt nachgeahmt wird. Einen ebenso erfreulichen Ansatz haben sie nun zur Problematik des Cannabis-Konsums gefunden.
Sie wollen den Gras-Verkauf ebenfalls kontrollieren – und zwar nicht im Sinne von unterbinden, sondern im Sinne von: Es selber machen! (Look!)
Ja, Matthias Probst, ein Politiker der Grünen bringt es deutlich auf den Punkt: “Das Cannabisverbot hat versagt.” sagt er. Die Leute rauchen nicht weniger als früher, sie müssen nur mehr dafür bezahlen.
Das Gemeinde-Parlament von Zürich hatte dann eine, wie ich finde, grandiose Idee: Auf einem Bauernhof, der der Stadt gehört, soll zukünftig Marihuana angebaut werden, um die Ernte dann im Rathaus (ja, im Rathaus) an die Leute zu verkaufen. Also, wenn DAS keinen Sinn macht, dann weiß ich auch nicht mehr. Der Konsument kann sicher sein, dass das Zeug eine gute Qualität hat, er bezahlt weniger dafür, er steht nicht mit einem Bein im Knast.
Die Gemeinde dämmt die Kriminalität ein und verdient sich ein erkleckliches Sümmchen, das in Jugend-Projekte o.ä. gesteckt werden kann. Es wird von den Züricher Stadtvätern überlegt, die Einnahmen in Sucht-Präventionsprogramme fließen zu lassen.
Das finde ich persönlich Quatsch, viel besser angelegt wäre das Geld meiner Ansicht nach im Ausbau des Rotlicht-Viertels. (War nur ein Scherz!)
Nein, aber wär das nicht eine super Perspektive? Der Bürgermeister ist Dein Dealer,  das Rathaus ist der Koffee-Shop Deines Vertrauens.
Da sieht man mal wie flott die Schweizer sein können. Vorreiter und Vordenker einer neuen Gesellschaft sitzen in der Finanzmetropole Schweiz. Wenn jetzt auch noch die Banken-Transfer-Abgabe durchkommt… :-)


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Jun 09

Sparen mal anders

geschrieben von LUKA

udopea blog 090610 Sparen mal andersSparen. Das Schlagwort unserer Zeit.

Wie wäre es denn, wenn wir auch in anderen Sparten sparen ?
Wie hoch wäre die Einsparung an Pestiziden, wenn Deutschland 2011 Faserhanf in großem Stil anbaut ?
Ich bin ja angeblich auch Deutschland, und ich bin dafür.
Wieviel Erdöl würde Deutschland sparen, wenn wir Dinge, die momentan noch aus Erdöl sind, stattdessen aus Hanf herstellen?
Da gibt es doch wohl etliche Einsatzgebiete, außerdem ist Hanf lange nicht so eklig klebrig wie Erdöl – siehe Golf .
Ja, sie ist richtig klebrig und stinkt zum Himmel, die Energie, die wir schon so lange als Grundlage unserer viel gepriesenen Wirtschaft benutzen.
Etliche Tonnen fließen da jetzt täglich ins Meer, und die ganze Welt steht erschüttert vor diesem Ereignis.
Es ist eine Katastrophe, die hoffentlich Bewusstsein schafft, was sie ja auch tut.
Bewusstsein für Energie.
Es geht ja allerorten nur um Energie, und sie ist überall.
Energie ist überall oder alles ist Energie.
Hanf ist konzentrierte Sonnenenergie.
Man kann sie sogar anfassen ohne sich zu verbrennen, doch verbrennt man die Pflanze gibt sie die Energie klimaneutral wieder frei.
Aber zum Verbrennen ist Hanf viel zu schade.
Was bietet sie uns denn ?
Ist doch wohl hinreichend bekannt, und das möchte ich hier jetzt nicht weiter ausführen.
Ich möchte hier viel lieber eine Frage stellen.
Eine Frage an unsere Regierung.
Warum baut Deutschland  Faserhanf nicht in großem Stil an? Und wenn ich sage groß, dann meine ich groß.
So groß, dass es an der Börse für Aufsehen sorgt und auch für ein paar Konkurse in der Baumwoll- oder  Papierindustrie.
Die Pharmalobby sollte auch nicht gerade begeistert sein und sich zum Handeln gezwungen sehen.
Dass die Nummer mit der Wirtschaft an der Börse entschieden wird, haben wir ja alle in jüngster Zeit serviert bekommen.
Von Spekulanten, die die Wörter Moral und Ethik nicht mal buchstabieren können.
Also spekulieren Sie auch, Frau Merkel!
Spekulieren Sie mit Hanf!
Es gibt Bedarf nach dieser Pflanze mehr denn je.
Da sind Milliarden zu verdienen.
Hunderte von Milliarden, die natürlich von oben genannten Industriezweigen nicht verdient werden würden.
Könnte das der Grund für das Verbot von Hanf sein ?
Natürlich, und das wissen wir auch.
Nicht alle, aber es werden täglich mehr.
Hoffe ich.
Jetzt ist die Zeit, dass Sie handeln, Frau Merkel.
Jetzt.
Geben Sie den deutschen Bauern diese Möglichkeit, richtig Geld zu verdienen!
Denn wenn es den deutschen Bauern gut geht, dann geht es auch dem Volk gut.
Es sind unsere Bauern, die den direkten Kontakt mit unser aller Mutter  haben.
Dieser direkte Erdkontakt ist elementar und nicht gerade gesund.
Gerade den Bauern sollte es richtig gut gehen, denn es ist immer noch schwere Arbeit.
Lassen Sie unsere Bauern Faserhanf anbauen, Frau Merkel!
Wärme ist ein Grundbedürfnis und alleine deshalb werden wohl noch lange Fasern sehr begehrt sein.
Sparen Sie an Erdöl, Frau Merkel!
Sparen Sie Pestizide!
Sparen Sie Baumwolle!
Sparen Sie Chemikalien bei der Papierherstellung!
Sparen Sie Fischmehl bei Tierfutter, die mögen auch die Samenschalen!
Sparen Sie Subventionen an die Bauern, die wären nicht mehr nötig!
Außerdem haben wohlhabende Bauern bessere Laune, was sich auf die Qualität unserer Nahrung auswirkt.
Sparen Sie Gesundheitskosten, denn wir hätten in großen Mengen, also günstig, ein hochwertiges Lebensmittel ( Hanfspeiseöl ) zur Verfügung!
Sparen Sie Dünger, denn Hanf braucht da nicht soviel!
Es gibt bestimmt noch sehr viel mehr, was wir sparen würden und ich persönlich habe damit kein Problem, oben genannte Dinge einzusparen.
Hanf ist in der Lage, große Mengen an erneuerbarer Energie in sehr kurzer Zeit zu speichern.
Wir können in vielfältiger Weise diese Energie nutzen und dadurch in anderen Sparten große Mengen an klebriger Energie einsparen.
Solar, Erdwärme, Wind – alles erneuerbar und ziemlich frei verfügbar, wenn die entsprechenden Investitionen gemacht werden.
Beim Hanf sind solche Rieseninvestitionen nicht nötig.
Ist ja alles schon da.
Selbst Produktionsstätten, die  Hanf verarbeiten können .
Nur der Rohstoff ist ein anderer.
Auf der einen Seite in Teilen Erdöl, Holz, Chemie usw und auf der anderen Hanf.
Was wäre, wenn Opel ein Auto aus Hanf bauen würde ?
Wie wäre es mit einer Studie ?
Doch Sarkasmus ist hier fehl am Platze.
Diese Prohibitionspolitik erzeugt viel zu viel Leid auf unserem ganzen Planeten.
Innovativ wäre, endlich diese Lüge zu enttarnen und zu zulassen, dass Hanf in die deutsche Kultur zurückkehrt.
Hanf made in Germany.
Da schlummern Milliarden.
Warum holt sich das deutsche Volk nicht dieses Geld ?
Das liegt da auf den Feldern rum und niemand hebt es auf.
Wenn das nicht so traurig wäre, könnte man glatt drüber lachen.
Vielleicht sollten die Griechen mal darüber nachdenken.
Ich bin überzeugt, dass der Erste, der sich das traut, trotz aller Widrigkeiten mit einer großen Menge Faserhanf auf dem Weltmarkt zu erscheinen, auch der Erste sein wird, der dann richtig Geld verdient.
Die Investitionen sind vergleichweise gering Teile der bisherigen Grundenergie durch Hanf auszutauschen.
Außerdem würden oben genannte Einsparungen unserer Umwelt zugute kommen, was wiederum weitere Einsparungen nach sich zieht.
Ich bin auch Deutschland und ich will dieses Geld nicht für mich, sondern für Deutschland.
Für Europa.
Welche Mengen könnte denn Europa in einem Jahr produzieren ?
Wie groß wäre die Menge global ?
Eine bessere Faser.
Ein Rohstoff.
Gespeicherte Sonnenergie.
Wie groß wäre die Menge in zweiten Jahr ?
Wie groß wäre die Menge an eingespartem Erdöl ?
Eine Studie, bitte.
Hanf stellt heutzutage eine echte Alternative zum Erdöl dar.
Wie Bambus zu Holz.
Ich persönlich würde gern aus einer Hanfplastikflasche trinken.

Handeln Sie jetzt, Frau Merkel!


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Jun 03

Computersucht tötet Baby

geschrieben von Juwie

udopea blog 030610 Computersucht tötet Baby

In Südkorea hat der Tod dreier Personen zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes geführt. Zwei der Personen waren junge Männer und wir erfahren in dem Artikel quasi nichts über Art und Umstand des Dahinscheidens, außer eben dem Endresultat (Lies dies!).
Die dritte Person ist ein kleines Mädchen, und hier wird schon sehr viel deutlicher, wo das Problem liegt. Ihre computerspielsüchtigen Eltern haben dieses kleine Mädchen so sehr vernachlässigt – nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus reinen Zeitgründen, denn sie mussten ja pausenlos Computer spielen – dass es verhungert ist. Besonders pikant wird diese Nachricht durch die Detail-Information, dass das Elternpaar im Internetcafé stundenlang mit der Pflege eines Avatar-Babys beschäftigt war, während das eigene
zu Hause austrocknete. Eine sehr unschöne Geschichte, die einen schon mal wütend machen kann.
Auch die sükoreanische Regierung sah sich genötigt einzuschreiten und dem Computerspiel-Unwesen Einhalt zu gebieten. Zunächst aber verurteilte sie beide Elternteile zu je 2 Jahren Haft, was uns natürlich erstmal als viel zu wenig erscheint und wir alle fordern rigoros die Todesstrafe. Dann aber fällt uns ja gottseidank schnell noch ein, dass Suchtkranke eben Suchtkranke heißen, weil sie suchtkrank sind und damit nicht mehr Herr über ihre eigenen Entscheidungen.
Gleichzeitig wurde ein neues Gesetz verabschiedet, dass dort in Südkorea im September in Kraft tritt, nämlich folgendes: Um die Suchtgefahr zu minimieren, müssen sich Computerspiele dann nach einer gewissen Zeit von selbst automatisch abschalten.
Ein Sucht-Minimierungsprinzip, das nicht neu ist. Auch eine Zigarette ist nach einer gewissen Zeit automatisch abgebrannt, eine Flasche Schnaps ist nach einer gewissen Zeit einfach leer und  ich könnte noch hundert weitere Beispiele nennen, wenn ich noch welche wüsste. Aber genützt haben diese Maßnahmen halt auch nix. Die Leute werden trotzdem süchtig. Wieder ein Gesetz, das im Grunde nur Ausdruck der Hilflosigkeit ist.
Die junge Mutter des verhungerten, koreanischen Babys übrigens muss noch nicht mal in den Knast. Sie hat Bewährung bekommen … weil sie wieder schwanger ist.


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