Aug 03

In eigener Sache: Hanfparade 2010

geschrieben von Juwie

udopea blog 030810 In eigener Sache: Hanfparade 2010Unsere Udopea-Versandabteilung, sprich: Ede, hat mich gebeten, im Blog mitzuteilen, dass in der kommenden Woche eventuell mit Lieferverzögerungen gerechnet werden muss, weil … wir sind alle im Wald spazieren und kommen erst spät wieder zu Haus …

Nein, wir stürzen uns alle ins Getümmel der Hanfparade in Berlin, die an diesem Wochenende stattfindet.
Wir fahren dieses Jahr sogar mit einem eigenen Wagen mit – und das wird ein Riesen-Spaß!!!

Es ist möglich, dass der Warenversand ein wenig darunter leiden wird und die eine oder andere Bestellung einen oder zwei Tage mehr benötigt als sonst.
Aber das würdet Ihr ja sowieso nicht merken, denn Ihr seid ja schließlich selbst alle auf der Hanfparade – ODER ETWA NICHT????

Ich kenne zwei Leute, die am kommenden Wochenende nicht in Berlin sein werden: Philipp und Nikolas. Die beiden werden nämlich hier in Bremen den Udopea-Laden-Verkauf aufrecht erhalten und Euch wie gewohnt beraten.
Sie freuen sich natürlich, wenn sie nicht den ganzen Tag allein bleiben. Also schaut mal bei ihnen vorbei, wenn Ihr auch nicht in Berlin seid!


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Jul 16

Wer soll denn nun dein Harzblatt sein?

geschrieben von Juwie

udopea blog 160720101 Wer soll denn nun dein Harzblatt sein?Fand man in z.B. Bayern unser online-Angebot von Kratom gestern noch “pfundig”, wird man schon heute nicht mehr fündig.
Ihr könnt ja mal spaßeshalber auf unseren Shop-Seiten oben im Suchen-Feld “Kratom” eintippen -es wird keine Suchergebnisse geben.
Wir mussten alle unsere Kratoms, oder Kratömmer oder wie der Plural von Kratom auch immer ist, im online-Shop deaktivieren und im Laden in Bremen aus den Regalen und aus dem Verkehr ziehen.
Warum machen wir denn das? Nicht, weil wir von heute auf morgen etwas gegen Kratom haben oder weil wir so bekloppt sind, gute Kunden zu verprellen, nein, wir tun es, weil wir, wie jeder andere anständige Deutsche auch, gesetzestreue Bürger sind.
Uns wurde am Mittwoch von der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend, Soziales, Halbfettmagarine und Universal-Fernbedienungen, Frau Ingelore Rosenköttel, der Verkehr mit Kratom verboten. Wir dürfen es nicht mehr in Verkehr bringen, verbringen oder rein und raus bringen, dieses Kratom und alle seine Produkte.

Die Begründung ist sehenswert, denn im Grunde richtet sie sich direkt an Euch, unsere Udopea-Kunden.
Im Dezember letzten  Jahres hat der Zoll in Bremen einen 1kg-Brocken Kratom-Harz beschlagnahmt, den wir regulär als Kratomextrakt ein- und in unserem Shop wieder ver-kaufen wollten. Der Zoll ließ den Brocken pharmakologisch untersuchen und daraufin als Arzneimittel einstufen, dessen Einfuhr nach Deutschland nicht erlaubt ist.
Wir haben dem lieben Herrn Zoll dann erklärt, dass wir diesen Kratomextrakt zur Raumluftverbesserung und Verräucherung und NICHT zur Anwendung im oder am menschlichen Körper anbieten.
Nun kommt die Senatorin Rosenköttel ins Spiel, die uns zwar nicht sagt, nein, Ihr bietet es eben doch zum Verzehr und zur Anwendung an – was zweifellos und zu Recht verboten wäre – Nein, Frau Rosenköttel sagt uns: Ihr bietet es Euren Kunden zwar als Räuchermischung an, aber Eure Kunden benutzen  es nicht als Räuchermischung. Sie verzehren es.
Beweise dafür? – Na, das ist in den “einschlägigen Kreisen” nun mal so.
So, liebe Udopea-Kunden, weil IHR Euch also nicht an den von uns vorgegebenen Verwendungszweck haltet – weil Ihr nunmal solche einschlägigen Kreise zu sein scheint – dürfen WIR Kratom in keiner erdenklichen Form mehr verkaufen.

Es ist auch verboten, Automobile mit Dieselmotor mit Heizöl zu betanken. Das weiß man. Man weiß auch, dass es Leute trotzdem tun. Ist der Verkauf von Heizöl deshalb verboten?
Es ist auch verboten, rohe Eier auf Politiker zu werfen. Auch das ist kein Geheimnis. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass es TROTZDEM Leute – besonders welche aus einschlägigen Kreisen – tun. Ist der Verkauf von rohen Eiern nun verboten?

Am ärgerlichsten ist doch aber, dass Frau Senatorin Rosenköttel für Arbeit, Frauen, arbeitende Frauen, sozialistische Jugend, Hatschi und Gesundheit gar keine Anhaltspunkte dafür hat, dass Udopea-Kunden unser Kratom als Arzneimittel benutzen. Sie nimmt es lediglich an!
Und daraus leitet sich diese geschäftsschädigende Maßnahme ab. Dabei weisen WIR im Internet explizit darauf hin, Kratom NICHT zu verzehren, geschweige denn als Arznei einzusetzen. Und wogegen auch?
Wenn Udopea also im online-Shop neben einen angebotenen Artikel in Großbuchstaben und fett gedruckt schreibt “NICHT ZUM VERZEHR GEEIGNET, NUR ZUR VERRÄUCHERUNG”, dann darf man es als gegeben ansehen, dass wir diesen Artikel für den Verzehr anbieten.
Ja, nee, is klar. Klingt logisch.
Und wenn Frau Rosenköttel neben ihren Namen u.a. “Senatorin für Arbeit und Soziales” schreibt, dann kann man sich ja denken, was da eigentlich dahinter steckt.


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Dez 16

Heading for Growningen

geschrieben von Juwie

udopea groningenfahrt titel Heading for Growningen
Als ein Head- und Grow-Shop, der was auf sich hält, hieß das Motto unserer diesjährigen Weihnachtsfeier: Heading for Growningen.
Die nette niederländische Stadt liegt etwa 200 km von unserem UDOPEA Stammsitz in Bremen entfernt. Also kein Ding, da mal eben hin zu pesen, drei bis elf Koffie-Shops zu stürmen, sich einen netten Abend zu machen und Tags drauf wieder zurück zu düsen.
Für die Übernachtung mietete unser Chef Hüseyin uns 15 Teilnehmern ein Schiff mit 12 SchlafkojenSegelschiff Jantje – und entschied kurzentschlossen, selbst und aufopferungsvoll in den sauren Apfel zu beißen und mit seiner Frau in ein Hotel zu gehen …
Die Anreise erfolgte in Privat-PKW. Nicht im Pulk, sondern jeder wie er konnte und wollte. Einige waren schon morgens losgefahren und Philipp wollte für uns ein selbst gekochtes Chili con Carne fertig haben, wenn wir am Abend auf dem Schiff, der Jantje, eintrafen.
Ich persönlich fuhr mit Silke und Patrick bei Ede im Wagen mit. Wir fuhren gegen 16.00 Uhr los und waren lange vor 18.00 in Groningen. Dort kurvten wir dann bis fast 19.30 Uhr in der Innenstadt herum, um das gottverdammte Schiff zu finden.
In Groningen nämlich, das muss man wissen, gibt es im alten Zentrum eine Baustelle (es gibt sie schon seit mehreren Jahren), die sich einem immer dann genau in den Weg wirft, wenn man kurz davor ist, sein Ziel zu erreichen. Und wenn man wie Ede keinen Navi benutzt, weil man als vernunftbegabte Spezies Mensch auch im Auto noch selbstbestimmt agieren möchte, dann verliert man schon mal die Orientierung. Blödes Grachten- und Radwegs-Gewimmel …Philipps Chili
Wie auch immer, irgendwann hatten wir’s ja geschafft und stiegen über eine steile Stiege in den Rumpf des Segelschiffes hinab, in die Räumlichkeiten, die die nächsten Stunden unser Zuhause sein sollten. Und wer den Film “Das Boot” gesehen hat, der weiß ungefähr, wie eng es in einem U-Boot sein kann – dennoch: So ein U-Boot-Innenraum ist quasi ein Golfplatz, ach, was red’ ich, zwei Golfplätze gegen das, was wir unter Deck vorfanden. Sehr gemütlich, man konnte sich nicht ausgegrenzt fühlen.
Kaum waren wir eingetroffen, gab es auch schon Philipps Chili.
Ich gebe zu, dass ich seeeeehr misstrauisch war! Philipp, seines Zeichens Pharmazeut und Gärtner und einer guten pflanzlichen Erquickung gegenüber niemals abgeneigt, fährt extra früher los, um für uns alle – in Holland – zu kochen … Kann ich, der ich keine Rauschmittel in meinem Körper wünsche, da wirklich bedenkenlos zulangen? In der Küche der JantjeDiesen Zweifel trug ich in mir, seit ich von dem ganzen Vorhaben gehört hatte.
Wie durch ein Wunder hatte unsere einzige MitarbeierIN, die Silke, einen Kartoffel- und einen Nudelsalat angefertigt. Dazu gab’s Nazi-Würtschen von Meica. Und so wurden alle satt, auch wir Drogen-Schisser.
udopea groningenfahrt essen Heading for Growningen
Marten, der Skipper der Jantje, hatte sich allerdings ausgebeten, in seinem Schiffsinneren nicht zu rauchen.
Nun, das ist für eine Gruppe Deutscher, udopea groningenfahrt hannes Heading for Growningendie in einem Headshop arbeiten, eine schier unlösbare Herausforderung und eigentlich eine zu harte Strafe (und vor allem: Wofür?).
Trotzdem hielten sich alle akribisch an die Vorgabe: Zum Rauchen an Deck zu gehen. Es war auch eigentlich gar nicht wirklich so kalt, wie viele der Raucher mitleidheischend den Nichtrauchern immer wieder einreden wollten.
Nach dem ausgiebigen und leckeren Essen (in Holland schreibt man “lekker”) gingen einige in die besagten drei bis elf Koffie-Shops, um – wie ich vermute – Koffie zu trinken, andere verweilten unter Deck und machten Klarschiff (Abwaschen usw., allen voran Helga!)udopea groningenfahrt helga hueseyin Heading for Growningen
Nach Rückkehr der “Kaffeetanten” und nach Beschaffung eines weiteren Kastens Bier (des zweiten — für 15 Leute! — 0,33l wohlgemerkt) durch Hannes und Markus, wurde per Dekret der gemütliche Teil des Abends verordnet und man wärmte sich bei Gummibärchen-Orakel und Hasch-Keksen ohne Hasch auf.udopea groningenfahrt kekse Heading for Growningen
Schließlich wurden dann auch noch die allseits mitgebrachten Musikinstrumente entkleidet und zur mehr oder weniger gekonnten Anwendung gebracht. Hannes hatte ein geniales Liederbuch mit gefühlten 100.000 Songtexten dabei. Und während die Raucher sich an Deck heiser rauchten, sangen die Sänger sich unter Deck ebenfalls heiser.
Dieses Liederbuch erinnterte mich immer an den Ausspruch des Komikers Otto: “Als ich neulich in meiner Musikbox blätterte …” Genau so fühlte man sich beim Durchsehen der vielen Texte. Das reichte von “Hoch auf dem gelben Wagen” bis “Highway to Hell”. Dann wurde geklampft, getrommelt, geträllert und gezecht. Eine Jam-Session ist ein wahrer Scheißdreck dagegen, Leute! Echt!!udopea groningenfahrt azubis Heading for Growningen
udopea groningenfahrt azubis spaeter Heading for Growningen udopea groningenfahrt markus nicolas Heading for Growningen udopea groningenfahrt luke Heading for GrowningenUnd Schwupp, eh man sich versah, graute schon fast dem Morgen wieder und man schlenderte frohgemut in die Quartiere.udopea groningenfahrt ede Heading for Growningen
Vorher nochmal auf die Toilette … eine Riiiiiiieeeeeeesen-Bäderlandschaft tut sich da auf der Jantje auf … (stöhn lechz). Da muss man schon rückwärts in die Toilette reingehen, weil zum nachträglichen Umdrehen reichts dann leider nicht mehr. Gut, man kann, egal wie fertig man ist, nicht runterfallen vom Klo, weil man nach allen Seiten von den Wänden, bzw. der Tür abgestützt wird.
Es ist nichts für Klaustophoben. Jede Schlafkammer war genau so lang wie die Etagen-Kojen und etwa doppelt so breit. Also von der Fläche her war so ein Schlafraum so groß wie ein französisches Bett. Höchstens. Dann war noch ein Schrank drin und ein Waschbecken, das kleiner war als meine Seifenschale zu Hause.
Und weil’s so gemütlich war, schlief man auch SOFORT schlagartig ein (räusper). Jedenfalls war es schon wieder hell, als ich aufstand.
udopea groningenfahrt ro logbuch Heading for GrowningenUm 9.00 Uhr kam Marten, der Skipper, und zauberte uns ein Frühstück …, aber sowas von einem Frühstück… mit aaaaaaaallem, was ein Frühstückerherz begehrt. Schokocreme, Erdnussbutter, Salami, Käse, Spiegel-Eier, und Kaffee …uff. Ich schätze, die Holländer bemessen das Kaffeepulver beim Kochen anders als wir Deutsche.udopea groningenfahrt breakfast Heading for Growningen
Ich schätze, der Marten hat ungefähr einen Teelöffel Wasser auf eine Kanne Kaffee gegeben – und entsprechend bitter war das Ergebnis. Den Tee habe ich nicht probiert.

Olaf empfahl sich für den Guinness-Rekord im Eier Essen und wir anderen bastelten uns Gummistiefel aus dem Weißbrot.
Als das Frühstück zuende war, war der Tag noch jung und lockte mit strahlendem Sonnenschein, aber ohne Entertainment. Eine nahegelegene Laserpistolenschießmichtot-Spiel-und-Spaß-Anlage machte erst um 14.00 Uhr auf, ein brüllend interessantes Grafik-Museum machte erst um 13.00 Uhr auf und die Geschäfte der Innenstadt machten erst am Montag wieder auf.udopea groningenfahrt abfahrt lars Heading for Growningen
Tja, da nützt auch der prallste Sonnenschein nichts … so langsam wurden alle wieder müde … Also entschlossen wir uns zur Rückreise.
Nach ein paar gelungenen Gruppenfotos auf der Segel-Jantje, machten alle Winke-Winke, und ich blinzelte kurz, im selben Moment stand ich mit meinem Gepäck mitten in der Bremer Neustadt und fragte mich, ob ich das alles wohl sozusagen nur geschlafwandelt hatte. Aber nein, hatte ich nicht, ich spürte noch die Druckstelle der Toilettentür an meiner Stirn.
Schön war’s. Aber muss man denn wirklich soweit fahren, nur um einen Koffie zu trinken?!? ;-)
udopea groningenfahrt gruppe Heading for Growningen
(Personen, Orte und Zeitabläufe dieses Berichtes sind zwar nicht frei erfunden, entsprechen aber hier und da nur bedingt der Realität. …grins…)

Noch weitere, noch größere und noch schönere Fotos sieht man auf einer Extra-Seite!


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