Sep 03

Headshop minus Growshop deh-eh

geschrieben von Juwie

udopea blog 030910 Headshop minus Growshop deh ehNachdem es nun nicht mehr so leicht ist, auf den Udopea-Blog zu gelangen, weil eine einfache Verlinkung von der Udopea-Shop-Seite zum Blog entfernt wurde, möchte ich Euch ausnahmsweise mal eine Internet-Seite empfehlen.
Hab ich das überhaupt schon jemals gemacht? Euch eine Internet-Seite empfohlen? Ich glaube nicht. Aber diese hier, die hat es in sich.
Wir alle haben sehr lange und intensiv gearbeitet, tun es noch, und freuen uns, Euch präsentieren zu dürfen:

www.headshop-growshop.de

Ein geniales Webinar … was ist ein Webinar? – Ein Webinar ist ein “Web-Seminar”. Eine Plattform, auf der man lernen, lehren, mitteilen, kommentieren, sich informieren und kommunizieren kann.
Wie der Name zu recht vermuten lässt, handelt es sich bei headshop-growshop.de um eben diese beiden Themenbereiche, wobei der Growshop schon weitgehend gut mit Tutorials, Information und Produktlisten vertreten ist, der Headshop wartet noch auf seinen medialen Durchbruch, der kommt aber gewiss!
Ja, ich würde echt sagen: Geht mal drauf auf die Seite, schaut Euch mal um, da ist was für Anfänger und Fortgeschrittene dabei, meldet Euch an, wenn ihr mögt und lasst das Webinar ein Erfolg werden. Denn auch für Euch ist es umso besser, je mehr Leute mitmachen.
Hier geht’s zum www.headshop-growshop.de


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Jul 16

Wer soll denn nun dein Harzblatt sein?

geschrieben von Juwie

udopea blog 160720101 Wer soll denn nun dein Harzblatt sein?Fand man in z.B. Bayern unser online-Angebot von Kratom gestern noch “pfundig”, wird man schon heute nicht mehr fündig.
Ihr könnt ja mal spaßeshalber auf unseren Shop-Seiten oben im Suchen-Feld “Kratom” eintippen -es wird keine Suchergebnisse geben.
Wir mussten alle unsere Kratoms, oder Kratömmer oder wie der Plural von Kratom auch immer ist, im online-Shop deaktivieren und im Laden in Bremen aus den Regalen und aus dem Verkehr ziehen.
Warum machen wir denn das? Nicht, weil wir von heute auf morgen etwas gegen Kratom haben oder weil wir so bekloppt sind, gute Kunden zu verprellen, nein, wir tun es, weil wir, wie jeder andere anständige Deutsche auch, gesetzestreue Bürger sind.
Uns wurde am Mittwoch von der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend, Soziales, Halbfettmagarine und Universal-Fernbedienungen, Frau Ingelore Rosenköttel, der Verkehr mit Kratom verboten. Wir dürfen es nicht mehr in Verkehr bringen, verbringen oder rein und raus bringen, dieses Kratom und alle seine Produkte.

Die Begründung ist sehenswert, denn im Grunde richtet sie sich direkt an Euch, unsere Udopea-Kunden.
Im Dezember letzten  Jahres hat der Zoll in Bremen einen 1kg-Brocken Kratom-Harz beschlagnahmt, den wir regulär als Kratomextrakt ein- und in unserem Shop wieder ver-kaufen wollten. Der Zoll ließ den Brocken pharmakologisch untersuchen und daraufin als Arzneimittel einstufen, dessen Einfuhr nach Deutschland nicht erlaubt ist.
Wir haben dem lieben Herrn Zoll dann erklärt, dass wir diesen Kratomextrakt zur Raumluftverbesserung und Verräucherung und NICHT zur Anwendung im oder am menschlichen Körper anbieten.
Nun kommt die Senatorin Rosenköttel ins Spiel, die uns zwar nicht sagt, nein, Ihr bietet es eben doch zum Verzehr und zur Anwendung an – was zweifellos und zu Recht verboten wäre – Nein, Frau Rosenköttel sagt uns: Ihr bietet es Euren Kunden zwar als Räuchermischung an, aber Eure Kunden benutzen  es nicht als Räuchermischung. Sie verzehren es.
Beweise dafür? – Na, das ist in den “einschlägigen Kreisen” nun mal so.
So, liebe Udopea-Kunden, weil IHR Euch also nicht an den von uns vorgegebenen Verwendungszweck haltet – weil Ihr nunmal solche einschlägigen Kreise zu sein scheint – dürfen WIR Kratom in keiner erdenklichen Form mehr verkaufen.

Es ist auch verboten, Automobile mit Dieselmotor mit Heizöl zu betanken. Das weiß man. Man weiß auch, dass es Leute trotzdem tun. Ist der Verkauf von Heizöl deshalb verboten?
Es ist auch verboten, rohe Eier auf Politiker zu werfen. Auch das ist kein Geheimnis. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass es TROTZDEM Leute – besonders welche aus einschlägigen Kreisen – tun. Ist der Verkauf von rohen Eiern nun verboten?

Am ärgerlichsten ist doch aber, dass Frau Senatorin Rosenköttel für Arbeit, Frauen, arbeitende Frauen, sozialistische Jugend, Hatschi und Gesundheit gar keine Anhaltspunkte dafür hat, dass Udopea-Kunden unser Kratom als Arzneimittel benutzen. Sie nimmt es lediglich an!
Und daraus leitet sich diese geschäftsschädigende Maßnahme ab. Dabei weisen WIR im Internet explizit darauf hin, Kratom NICHT zu verzehren, geschweige denn als Arznei einzusetzen. Und wogegen auch?
Wenn Udopea also im online-Shop neben einen angebotenen Artikel in Großbuchstaben und fett gedruckt schreibt “NICHT ZUM VERZEHR GEEIGNET, NUR ZUR VERRÄUCHERUNG”, dann darf man es als gegeben ansehen, dass wir diesen Artikel für den Verzehr anbieten.
Ja, nee, is klar. Klingt logisch.
Und wenn Frau Rosenköttel neben ihren Namen u.a. “Senatorin für Arbeit und Soziales” schreibt, dann kann man sich ja denken, was da eigentlich dahinter steckt.


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Jun 03

Computersucht tötet Baby

geschrieben von Juwie

udopea blog 030610 Computersucht tötet Baby

In Südkorea hat der Tod dreier Personen zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes geführt. Zwei der Personen waren junge Männer und wir erfahren in dem Artikel quasi nichts über Art und Umstand des Dahinscheidens, außer eben dem Endresultat (Lies dies!).
Die dritte Person ist ein kleines Mädchen, und hier wird schon sehr viel deutlicher, wo das Problem liegt. Ihre computerspielsüchtigen Eltern haben dieses kleine Mädchen so sehr vernachlässigt – nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus reinen Zeitgründen, denn sie mussten ja pausenlos Computer spielen – dass es verhungert ist. Besonders pikant wird diese Nachricht durch die Detail-Information, dass das Elternpaar im Internetcafé stundenlang mit der Pflege eines Avatar-Babys beschäftigt war, während das eigene
zu Hause austrocknete. Eine sehr unschöne Geschichte, die einen schon mal wütend machen kann.
Auch die sükoreanische Regierung sah sich genötigt einzuschreiten und dem Computerspiel-Unwesen Einhalt zu gebieten. Zunächst aber verurteilte sie beide Elternteile zu je 2 Jahren Haft, was uns natürlich erstmal als viel zu wenig erscheint und wir alle fordern rigoros die Todesstrafe. Dann aber fällt uns ja gottseidank schnell noch ein, dass Suchtkranke eben Suchtkranke heißen, weil sie suchtkrank sind und damit nicht mehr Herr über ihre eigenen Entscheidungen.
Gleichzeitig wurde ein neues Gesetz verabschiedet, dass dort in Südkorea im September in Kraft tritt, nämlich folgendes: Um die Suchtgefahr zu minimieren, müssen sich Computerspiele dann nach einer gewissen Zeit von selbst automatisch abschalten.
Ein Sucht-Minimierungsprinzip, das nicht neu ist. Auch eine Zigarette ist nach einer gewissen Zeit automatisch abgebrannt, eine Flasche Schnaps ist nach einer gewissen Zeit einfach leer und  ich könnte noch hundert weitere Beispiele nennen, wenn ich noch welche wüsste. Aber genützt haben diese Maßnahmen halt auch nix. Die Leute werden trotzdem süchtig. Wieder ein Gesetz, das im Grunde nur Ausdruck der Hilflosigkeit ist.
Die junge Mutter des verhungerten, koreanischen Babys übrigens muss noch nicht mal in den Knast. Sie hat Bewährung bekommen … weil sie wieder schwanger ist.


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