Aug 06

UDOPEA – Überwachungsstaat

geschrieben von Juwie

udopea blog 070810 UDOPEA   ÜberwachungsstaatWar der Amerikaner wirklich auf dem Mond? Hat George Dabbeljuh Bush die Attentäter des 11. September selbst bestellt?  Wo, wenn nicht zwischen Münster und Hannover, liegt Bielefeld? Haben die Illuminaten die Weltbank gegründet? Und will Udopea die Weltbevölkerung mit unreinen Angeboten vergiften?
Am Dienstag, dem 3. August, dem Geburtstag meiner Oma, aber das nur nebenbei, hat bei uns ein Kunde angerufen – nennen wir ihn Horst – und ein paar Dinge aus dem Online-Shop bestellt.
Ede, gar nicht faul, klaubte sogleich alles zusammen, er wollte das Päckchen noch am selben Nachmittag mit der Post rausschicken. Und wirklich, am nächsten Morgen, dem 4. August, traf die am Vortag bestellte Ware bei Horst ein. Ede war zufrieden, denn Ede liegt es immer am Herzen, dass die Kunden möglichst nur kurz auf ihre Sachen warten müssen. Aber das Päckchen an Horst kam am Tag drauf ungeöffnet wieder zu Ede zurück. Horst hatte die Annahme verweigert.
Warum erzähle ich euch das? Ist das etwas Besonderes? Eigentlich nicht, es kommt schon mal vor, dass jemand an der Lieferung etwas auszusetzen hat und sie nicht mehr haben will. Also e-mailte unsere Silke an Horst und frug ihn flugs, warum er sich anders entschieden habe.
Die Antwort, die Horst uns geschrieben hat, ist wirklich ein Knüller. Deshalb möchte ich hier drei bis elf Zeilen des DIN-A4-seitenlangen elektronischen Briefes der Allgemeinheit zuführen.
Horst ist es nämlich anscheinend kurz nach der Bestellung eingefallen, dass er sein weniges Geld eigentlich für andere Dinge benötigt. Er schreibt uns:
“…, aber essen und trinken ist wichtiger, somit war ich lebensmittel dafür einkaufen, danach hatte ich das geld nicht mehr zur verfügung, also die rechnung ging nicht wirklich auf, wenn ich das nächste mal was bestelle überleg ich mir vorher ob ich des überhaupt haben will, …”

Das finden wir von Udopea einen schlauen Plan, Horst, und wir bitten an dieser Stelle ALLE unsere Kunden und die, die es werde wollen, nur Dinge zu bestellen, bei denen sie vorher überlegt haben, ob sie die überhaupt haben wollen. Sonst macht ein Online-Shop weder Sinn noch Freude.
Horst ist darüber hinaus enttäuscht von Udopea, denn wir wollen ihm offensichtlich auf ganz fiese, hinterhältige Art übervorteilen, wenn wir ihm seine Bestellung – man überlege diese Perfidie – auch noch unverzüglich zuschicken. Er beklagt sich wie folgt:
“…, es hat mich auch gewundert das es (das Postpaket) von einem aufn nächsten tag ankam hier, dann dacht ich, das kann doch jetzt nicht die wahrheit sein oder euer ernst, dann hat ich sowieso kein vertrauen da rein mehr, weil das viel zu schnell ankam, …”

Ede hat einfach das Paket so schnell abgeschickt, dass Horst noch nicht einmal mehr die Zeit hatte, seine Bestellung wieder zu stornieren und daran sieht man mal, wie skrupellos und raffgierig der Ede ist … Nur auf das Geld anderer Leute aus, dieser Ede!
Also, an alle da draußen: Wer gerne 2-3 Wochen auf seine Bestellung warten möchte, teile dies bitte im Kommentar-Feld mit. Wir können das einrichten, ehrlich!
Und dann, im Verlaufe der E-Mail ist auch nicht mehr nur unser unanständig guter Service der Grund für die Annahmeverweigerung, sondern unsere Zusammenarbeit mit dunklen Mächten. Beziehungsweise nicht UNSERE Zusammenarbeit mit dunklen Mächten, und auch nicht wirklich DUNKLEN, sondern überhaupt, aber lest selbst:
“…, ihr wollt ein überwachungsstaat und verkauft mehr unsauberes in geschäften als erlaubt? ja das habt ihr euch gut ausgedacht, also lies ich dieses paket zurückgehen, mag nicht an eurer firma liegen, aber ich seh das netz ist voll von angeboten die übertrieben sind und darum hab ich es gelassen und bleib bei zigaretten, …”

Ja, prima Idee, bleib bei Zigaretten! Wir verkaufen nämlich keine Zigaretten. Dann musst du dir auch nicht unsere üblen, überwachungsstaatlichen Angebote ansehen …
So richtig schlau wird es aber erst jetzt, denn jetzt erfahren wir noch, dass Horst ja gar nie vorhatte, diese Dinge zu kaufen, es war ja vielmehr nur eine TESTBESTELLUNG! Horst teilt uns mit:
“…, udopea war auch nicht mehr so gut in angeboten letztere zeit und dann hab ich meinen respekt vor diesen angeboten verloren, ich wollte nur sehn ob ich recht behalten habe, und meines erachtens nach hatte ich recht, …”

Hiermit verspreche ich dir, Horst, und euch allen, die ihr dies lest, dass wir von nun an wieder darauf achten werden, nur noch Angebote zu machen, vor denen man auch Respekt haben kann.
Denn Respekt ist das Wichtigste. Deshalb werden wir dich, Horst, auch nicht aus unserer Kunden-Liste streichen, wie du es befürchtest, dazu respektieren wir deine Meinung viel zu sehr.


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Jul 16

Wer soll denn nun dein Harzblatt sein?

geschrieben von Juwie

udopea blog 160720101 Wer soll denn nun dein Harzblatt sein?Fand man in z.B. Bayern unser online-Angebot von Kratom gestern noch “pfundig”, wird man schon heute nicht mehr fündig.
Ihr könnt ja mal spaßeshalber auf unseren Shop-Seiten oben im Suchen-Feld “Kratom” eintippen -es wird keine Suchergebnisse geben.
Wir mussten alle unsere Kratoms, oder Kratömmer oder wie der Plural von Kratom auch immer ist, im online-Shop deaktivieren und im Laden in Bremen aus den Regalen und aus dem Verkehr ziehen.
Warum machen wir denn das? Nicht, weil wir von heute auf morgen etwas gegen Kratom haben oder weil wir so bekloppt sind, gute Kunden zu verprellen, nein, wir tun es, weil wir, wie jeder andere anständige Deutsche auch, gesetzestreue Bürger sind.
Uns wurde am Mittwoch von der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend, Soziales, Halbfettmagarine und Universal-Fernbedienungen, Frau Ingelore Rosenköttel, der Verkehr mit Kratom verboten. Wir dürfen es nicht mehr in Verkehr bringen, verbringen oder rein und raus bringen, dieses Kratom und alle seine Produkte.

Die Begründung ist sehenswert, denn im Grunde richtet sie sich direkt an Euch, unsere Udopea-Kunden.
Im Dezember letzten  Jahres hat der Zoll in Bremen einen 1kg-Brocken Kratom-Harz beschlagnahmt, den wir regulär als Kratomextrakt ein- und in unserem Shop wieder ver-kaufen wollten. Der Zoll ließ den Brocken pharmakologisch untersuchen und daraufin als Arzneimittel einstufen, dessen Einfuhr nach Deutschland nicht erlaubt ist.
Wir haben dem lieben Herrn Zoll dann erklärt, dass wir diesen Kratomextrakt zur Raumluftverbesserung und Verräucherung und NICHT zur Anwendung im oder am menschlichen Körper anbieten.
Nun kommt die Senatorin Rosenköttel ins Spiel, die uns zwar nicht sagt, nein, Ihr bietet es eben doch zum Verzehr und zur Anwendung an – was zweifellos und zu Recht verboten wäre – Nein, Frau Rosenköttel sagt uns: Ihr bietet es Euren Kunden zwar als Räuchermischung an, aber Eure Kunden benutzen  es nicht als Räuchermischung. Sie verzehren es.
Beweise dafür? – Na, das ist in den “einschlägigen Kreisen” nun mal so.
So, liebe Udopea-Kunden, weil IHR Euch also nicht an den von uns vorgegebenen Verwendungszweck haltet – weil Ihr nunmal solche einschlägigen Kreise zu sein scheint – dürfen WIR Kratom in keiner erdenklichen Form mehr verkaufen.

Es ist auch verboten, Automobile mit Dieselmotor mit Heizöl zu betanken. Das weiß man. Man weiß auch, dass es Leute trotzdem tun. Ist der Verkauf von Heizöl deshalb verboten?
Es ist auch verboten, rohe Eier auf Politiker zu werfen. Auch das ist kein Geheimnis. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass es TROTZDEM Leute – besonders welche aus einschlägigen Kreisen – tun. Ist der Verkauf von rohen Eiern nun verboten?

Am ärgerlichsten ist doch aber, dass Frau Senatorin Rosenköttel für Arbeit, Frauen, arbeitende Frauen, sozialistische Jugend, Hatschi und Gesundheit gar keine Anhaltspunkte dafür hat, dass Udopea-Kunden unser Kratom als Arzneimittel benutzen. Sie nimmt es lediglich an!
Und daraus leitet sich diese geschäftsschädigende Maßnahme ab. Dabei weisen WIR im Internet explizit darauf hin, Kratom NICHT zu verzehren, geschweige denn als Arznei einzusetzen. Und wogegen auch?
Wenn Udopea also im online-Shop neben einen angebotenen Artikel in Großbuchstaben und fett gedruckt schreibt “NICHT ZUM VERZEHR GEEIGNET, NUR ZUR VERRÄUCHERUNG”, dann darf man es als gegeben ansehen, dass wir diesen Artikel für den Verzehr anbieten.
Ja, nee, is klar. Klingt logisch.
Und wenn Frau Rosenköttel neben ihren Namen u.a. “Senatorin für Arbeit und Soziales” schreibt, dann kann man sich ja denken, was da eigentlich dahinter steckt.


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Jun 29

Züricher Bürgermeister als Drogen-Dealer

geschrieben von Juwie

udopea blog 290610 Züricher Bürgermeister als Drogen DealerDa sagt man immer, die Schweizer seien langsam … Naja, eigentlich sagt man das ja den Bernern nach. Ich möchte aber heute über Zürich sprechen.
Zürich war ja mal wegen seiner besonders harten Heroin-Szene berüchtigt, die einen krassen Gegensatz zum Finanz-Zirkus der Banken in der Stadt darstellte (Lies mal hier!) und wohl noch darstellt.
Bei ihrer Suche nach Problem-Lösungen sind die Züricher vor einigen Jahren auf die bis dahin nicht nur ganz neue, sondern vor allem als total verrückt verlachte Idee gekommen, das Heroin kontrolliert an die Fixer abzugeben, damit die Szene nicht komplett ausufert.
Ein äußerst umstrittener Weg, der jedoch Erfolge gezeigt hat und deswegen inzwischen in Städten auf der ganzen Welt nachgeahmt wird. Einen ebenso erfreulichen Ansatz haben sie nun zur Problematik des Cannabis-Konsums gefunden.
Sie wollen den Gras-Verkauf ebenfalls kontrollieren – und zwar nicht im Sinne von unterbinden, sondern im Sinne von: Es selber machen! (Look!)
Ja, Matthias Probst, ein Politiker der Grünen bringt es deutlich auf den Punkt: “Das Cannabisverbot hat versagt.” sagt er. Die Leute rauchen nicht weniger als früher, sie müssen nur mehr dafür bezahlen.
Das Gemeinde-Parlament von Zürich hatte dann eine, wie ich finde, grandiose Idee: Auf einem Bauernhof, der der Stadt gehört, soll zukünftig Marihuana angebaut werden, um die Ernte dann im Rathaus (ja, im Rathaus) an die Leute zu verkaufen. Also, wenn DAS keinen Sinn macht, dann weiß ich auch nicht mehr. Der Konsument kann sicher sein, dass das Zeug eine gute Qualität hat, er bezahlt weniger dafür, er steht nicht mit einem Bein im Knast.
Die Gemeinde dämmt die Kriminalität ein und verdient sich ein erkleckliches Sümmchen, das in Jugend-Projekte o.ä. gesteckt werden kann. Es wird von den Züricher Stadtvätern überlegt, die Einnahmen in Sucht-Präventionsprogramme fließen zu lassen.
Das finde ich persönlich Quatsch, viel besser angelegt wäre das Geld meiner Ansicht nach im Ausbau des Rotlicht-Viertels. (War nur ein Scherz!)
Nein, aber wär das nicht eine super Perspektive? Der Bürgermeister ist Dein Dealer,  das Rathaus ist der Koffee-Shop Deines Vertrauens.
Da sieht man mal wie flott die Schweizer sein können. Vorreiter und Vordenker einer neuen Gesellschaft sitzen in der Finanzmetropole Schweiz. Wenn jetzt auch noch die Banken-Transfer-Abgabe durchkommt… :-)


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