
Während Herr Hasselhoff mit immer mehr Hingabe an dem nur von und nur für ihn veranstalteten Binge-Trink-Gelagen teilnimmt und sich bereits zum wiederholten Male in eine Psychiatrische Klinik verabschiedet (Look!), während Frau Winehouse zuzüglich zu ihrer künstlichen Haar-Pracht sich nun auch noch künstliche Mops-Pracht und prächtige Oberlippen-Kunst angeschafft hat (Look!), während all dies um uns herum geschieht, erregt und mitreißt, gibt Frau Mechthild Dyckmans, die neue Regierungsbeauftragte der Pharma-Industrie …. ääääh ….. Entschuldigung, die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung ihre ersten Interviews.
Das ist sehr löblich, damit man nun langsam auch mal weiß, mit wem man es zu tun bekommt, wenn man sich mit ihr anlegt.
Die Kölnische Rundschau fragte sie, ob sich an der Drogenpolitik denn nun was ändern wird, da das Amt ja nun nicht mehr SPD-geführt sein. Nö, meint sie, bei Drogen sei die Partei egal.
Wie sie dem Koma-Trinken der Jugend beikommen wolle, fragt die Kölner Rundschau. Och, meint die Dycks, das Jugendschutzgesetz reiche ja schon aus, man müsse sich nur dran halten. (Hatte das die Bätze nicht auch immer gesagt? Na, dann ist wohl was Wahres dran!)
Junge Schnaps-Testkäufer findet sie allerdigs doof, und das ist neu in dem Amt. Aber ihre Aussage klingt ein bischen so, als würde sie nicht unbedingt für immer drauf bestehen wollen, sie doof zu finden, je nachdem, was so kommt.
Die Selbstbeschränkung bei Tabak- und Alkohol-Werbung findet sie, gemäß ihrer Vorgängerin, ausreichend, man müsse nun die Zeit abwarten (Ich frage mich nur, wann so ein/e Politiker/in genügend abgewartet hat.)
Jaaaa und überhaupt hätte sehr viele dieser Antworten auch Frau Bätzing so gegeben: “Es muss cool werden, nicht zu trinken.” “Lehrer und Eltern müssen eingezogen werden.” (Ja, aber WIE-HIE??) “…Aufklärung…” usw., die selben unkonkreten Aussagen wie vom Bätzi-Baby. Lies selbst!
Auch das schwammige, oberflächliche, platitüde “Bei der Verwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken sollten wir weiter kommen.” Tja, hat die Vorgängerin auch nicht geschafft – weil sie sich eben nicht bemüht hat. Also, auch in bezug auf Legalisierung von Cannabis sehe ich für die deutsche Zukunft Gelb – und Gelb ist keine gute Farbe!
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